Was macht gute Massagen aus?

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Massagen sind in vielen Fällen medizinisch notwendig und können viele Beschwerden lindern oder verschwinden lassen, jedoch können Massagen ebenso angewandt werden, um sich besser entspannen zu können.

Wenn man zum ersten Mal Massagen bekommen soll, stellen sich häufig einige Fragen: Was macht eine gute Massage aus? Wie wirkt sich eine Massage auf den Körper aus? Woran erkennt man einen guten Masseur?

Die Mitarbeiter von Nico Klauck’s Praxis und Nico Klaucks selber erklären den Patienten jeden Schritt der Massage, die durchgeführt wird und sorgen dafür das sich die Patienten wohlfühlen. Der Patient kann seine Augen schließen und sich den Massagegriffen ganz hingeben, bereits nach einigen Minuten beginnt eine angenehme Wärme den gesamten Körper zu durchfluten.

Im Idealfall sind die Verspannungen, die beispielsweise im Nacken aufgetreten waren, nach einigen Massagesitzungen komplett verschwunden. Eine fachliche gut durchgeführte Massage kann sowohl heilen als auch pflegen und entspannen. Je nach Massagetechnik können unterschiedliche Beschwerden behandelt werden.

Neurone Effekte von Massagen

Es mag den ein oder anderen überraschen doch Massagen können nicht nur Ruhe und Entspannung verursachen, auch ein regelrechter Rausch kann durch eine Massage ausgelöst werden. Da unsere Haut mit Millionen von Nervensträngen durchzogen ist, kann eine Massage so intensiv Entspannung hervorrufen, wenn Haut auf Haut trifft, wird ein bestimmter Reiz hervorgerufen, der in unserem ganzen Körper einen Rausch und zugleich Ruhe auslöst.

Deutliche Unterschiede sind bei der klassischen Massage und einer Wellnessmassage zu finden. Die klassische Massage, auch als schwedische Massage bekannte, beinhaltet einen ganz klar geregelten Umfang in Sachen Technik und Einsatzgebiete, diese Vorgaben sind gesetzlich geregelt. Bei einer Wellnessmassage gibt es keinerlei vorgeschriebenen therapeutischen Ansätze, die Grundidee der Wellnessmassage ist den Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen und dadurch eine Tiefenentspannung auszulösen.

Massagetechniken

Zu den typischen Techniken der klassischen Massage gehören beispielsweise streichende Bewegungen, diese sorgen dafür das Lymphflüssigkeit wieder zurück in den venösen Blutfluss gelangt, diese Technik ist den meisten Menschen als Lymphdrainage bekannt. Durch das bekannte Kneten bei der Massage entspannen und dehnen sich unsere Muskelfasern, die Hin- und Herbewegungen erhöhen die Durchblutung. Durch Klopfen fördert der Masseur zum einen die Muskelentspannung und zum anderen auch die Durchblutung. Vibrationstechniken lindern Schmerzen und fördern die Entspannung.

Eine Massage kann je nachdem welche Technik angewandt wird als Streicheleinheit für die Seele angesehen werden, das Massieren steigert die Produktion unserer Glückshormone und beruhigt angegriffene Nerven. Wellnessmassagen dienen in erster Linie dazu unseren Geist leichter zu entspannen, besonders beliebt und gefragt ist die sogenannte Aromatherapiemassage, bei dieser Form der Wellnessmassage wird die Haut mit angenehm duftenden Ölen verwöhnt. Weitere Varianten der Wellnessmassage sind die Hot-Stone-Massage, Thaimassage oder Ayurvedamassage.

Die Qualität der Massage

Die Qualität eine Massage hängt von dem Masseur ab, daher haben wir folgend einige Punkte aufgeführt, an denen Sie erkennen können wie gut oder schlecht die Massage durchgeführt wird.

Sie können theoretisch davon ausgehen, dass eine gute Massage, von einem Masseur durchgeführt der staatlich geprüfte Masseur oder Physiotherapeut ist. Eine klassische Massage kostet pro Minute ungefähr einen Euro, deutlich günstigere Preise lassen vermuten, dass die Qualität nicht so ist, wie sie sein sollte. Vor Beginn der ersten Massage sollte der Therapeut/Masseur in einem persönlichen Gespräch abklären welche gesundheitlichen Probleme vorliegen. Recht einfach und offensichtlich erkennbar ist, ob der Massageraum ordentlich gereinigt ist und gut durchlüftet ist, die frische Luft versorgt Sie mit genügend Sauerstoff und ist eine der Grundlagen, um sich entspannen zu können. Der Behandlungsraum sollte angenehm warm sein, so können sich Haut und Muskeln entspannen,

Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad sind hier gängig. Zum Schutz der Intimsphäre sollte die Behandlung in einem gesonderten Behandlungsraum durchgeführt werden. Die Ausstattung der Massagepraxis ist eine weitere Grundlage für eine gute Massage, nur mit entsprechendem Mobiliar ist ein entspanntes Liegen oder Sitzen möglich. Die Massageliege sollte gemütlich sein, nicht zu hart und nicht zu weich, eventuell bietet man Ihnen eine Decke oder Kissen an. Bei der klassischen Massage wird auf die Beleuchtung weniger Rücksicht genommen, bei der Wellnessmassage hingegen wird der Raum häufig abgedimmt und indirekt beleuchtet, perfekt ist das Licht von Kerzen, eventuell läuft im Hintergrund etwas entspannende Musik und es werden Aromaöle verdampft, um die Entspannung zu fördern.

Massiert wird nur neben der Wirbelsäule und aller anderen Knochen, auch im Bereich der Nieren sollte die Massage eher sanft erfolgen. Nur mit Massageöl vermeidet man eine unangenehme Reibung zwischen den Händen und der Haut des Patienten.

Abschließend sei gesagt eine gute Massage hängt zum einen vom Therapeuten ab und zum anderen von der richtigen Umgebung. Der Therapeut sollte stets Rücksprache mit seinem Patienten halten, welche Techniken für diesen angenehm sind und welche der Techniken eventuell Schmerzen verursachen. Die Dauer einer Massage sollte etwa zwischen 20 und 30 Minuten betragen.

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