Was ist Karies?

Karies
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Karies, auch Zahnfäule genannt, ist eine Infektionserkrankung, die durch Bakterien verursacht wird. Fast jeder Erwachsene und jedes dritte Kind leiden daran.

Ursachen

In der Mundhöhle gibt es viele Bakterien, manche davon sind auch nützlich, beginnt doch im Mund bereits die Verdauung. Gelangen „Kariesbakterien“, also Karies auslösende Bakterien in den Mund, so halten sie sich dort hartnäckig. Durch regelmäßige und richtige Zahnpflege durch Zähneputzen und das Verwenden von Zahnseide kann man etwas dagegen tun. Werden die Zähne nicht regelmäßig gereinigt, so bleiben Zahnbeläge an und zwischen den Zähnen zurück. Die im Mund vorhandenen Bakterien beginnen nun mit der Zersetzung der Kohlehydrate (beispielsweise Zucker) der Nahrung und die dabei entstehende Säure greift den Zahnschmelz an. Beim Fortschreiten und Nichtbehandlung der Zahnkaries können Zahnnerv und Zahnbein befallen werden, im schlimmsten Fall kommt es sogar zum Zahnverlust.

Symptome

Weiße Flecken im Zahnschmelz (white spots) sind erste sichtbare Zeichen. Auf dem Zahnschmelz entstehen raue Flächen, an denen sich Zahnbelag (Plaque) anheften kann. Schreitet die Krankheit weiter unbehandelt voran, treten gelblich-braune Verfärbungen der Zähne auf. Nun wird der Zahnschmelz weiter und weiter durchdrungen (es entsteht ein Loch) und das Zahnbein wird angegriffen. Jetzt treten oftmals die ersten leichten Schmerzen auf. Spätestens dann, wenn der Zahnnerv erreicht ist und sich dieser entzündet, kommt es zu großen Schmerzen.

Behandlung

Der Zahnarzt bohrt die befallene Stelle des Zahnes auf und entfernt die Karies. Danach wird das Loch mit einer Füllung verschlossen. Bei schlimmen Fällen kann es zu einer Wurzelbehandlung kommen.

Neben dem regelmäßigen Zahnarztbesuch (zweimal jährlich) sind auch die regelmäßigen professionellen Mundhygiene-Sitzungen beim Zahnarzt empfehlenswert, bei der Zahnbeläge und Zahnstein fachgerecht entfernt werden.