Was ist eine Hirnblutung?

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Als Hirnblutung bezeichnet man eine Blutung innerhalb des Schädels, welche die Folge einer Kopfverletzung sein kann. Theoretisch kann es nach jeder Verletzung am Kopf zu einer Hirnblutung kommen. Die Blutung kann auch entstehen, wenn die Verletzung nach außen hin harmlos aussieht. Die Vielfalt der Kopfverletzungen macht es schwer, die Schwere von außen richtig einzuschätzen.

Eine Hirnblutung entsteht durch eine äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf. Hierbei kann es sich um einen Sturz, einen sonstigen Unfall oder ähnliches handeln. Die andere Variante ist eine Hirnverletzung, ohne einen Aufprall von außen, wo das Gehirn an die Schädeldecke schlägt – etwas durch eine plötzliche starke Beschleunigung.

Äußerliche Symptome können offensichtliche Kopfverletzungen sein, wie etwa Platzwunden oder Verformungen am Schädel. Anzeichen für eine schwerwiegende Verletzung am Gehirn sind dabei oft Orientierungslosigkeit, Sprach- und Sehstörungen, Schwindel, Bewusstlosigkeit, Erbrechen, Krampfanfälle und Gedächtnisverlust.

Um festzustellen, ob eine Blutung am Gehirn erfolgt ist, hilft eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT). Hiermit kann die Schwere der Verletzung und eine Beteiligung des Gehirns erkannt werden. Außerdem kann ein Arzt durch eine Begutachtung des Patienten mit neurologischen Testverfahren einschätzen, wie schwer die Beeinträchtigung durch die Kopfverletzung ist.

Eine Kopfverletzung innerer Blutung kann schwerwiegende Folgen haben und eine lebenslange Behandlung nach sich ziehen. Es können Lähmungen und körperliche sowie geistige Ausfälle eintreten. Eine ärztliche Überwachung ist in jedem Fall notwendig. Eine weniger schwere Kopfverletzung nimmt in der Regel einen günstigen Verlauf und ist nach einigen Wochen vollständig verheilt.