Was ist ein Hörsturz?

Hörsturz
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Ein Hörsturz, oder auch Ohrinfarkt genannt, ist ein plötzlich auftretendes, vermindertes Hörempfinden.

Symptome

Symptome für einen Hörsturz gibt es selten, denn dieser tritt meist ohne vorherige Symptomatik auf. Hat man diesen bereits erlitten, bemerkt man ihn am ehesten durch ein Taubheitsgefühl oder eine Schalldeckelung. Man hört nicht mehr so gut wie vorher, meist betrifft es nur ein Ohr. Es kann ein hoch frequenzierter Piepton oder eine Art Pfeifen dazukommen. Dieser kann entweder dauernd zu hören sein oder immer mal wieder auftreten. Auch Kopfschmerzen und Schwindel sind gewisse Anzeichen für einen Hörsturz.

Ursachen

Ursachen sind noch nicht richtig ergründet, beziehungsweise erfoscht. Auf medizinischer Grundlage basiert der Hörverlust auf einer Änderung der Durchblutung des Innnenohrs. Die Haarzellen, die im Ohr dafür sorgen, dass wir Töne aufnehmen, werden nicht mehr vernünftig durchblutet und dadurch geschädigt.
Allerdings konnten bei Nachforschungen oft keine Schädigung der Haarzellen gefunden werden.
Es werden weitere Ursachen wie Stress und Autoimmunerkrankungen vermutet, die die Durchbutung durch zu wenig Sauerstoff einengen.

Behandlung

Eine konventionelle Therapie für Ohrinfarkte gibt es nicht, da die Selbstheilungsrate bei den Betroffenen sehr hoch ist. Bei leichten Ohrinfarkten reicht Ruhe, Stress- und Lärmvermeidung, so wie viel trinken aus. Bei einem schwereren Fall werden in einem Zeitraum von zehn Tagen immer wieder spezielle Infusionen gegeben, die die Durchblutung fördern.