Was ist ein Hirntumor?

Hirntumor
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Ein Hirntumor gehören zu der Gattung der Krebserkrankungen und darüber hinaus zu denjenigen Krebskrankheiten, die sporadisch auftreten. Dies bedeutet, dass kein engerer familiärer Zusammenhang bestehen muss, was eine vorzeitige Prognose nahezu unmöglich macht. Ein Hirntumor kann oftmals über das Auftreten von Kopfschmerzen vom Betroffenen selbst festgestellt werden. Hier ist eine Vorsorgeuntersuchung ratsam. Eine frühe Behandlung und Erkennung des Tumors kann zumeist zur vollständigen Rehabilitation des Patienten führen. Auch eine Chemotherapie ist nicht in jedem Fall notwendig. Oftmals kann ein Hirntumor auch mit speziellen Medikamenten behandelt werden, die dafür sorgen, dass der Tumor schrumpft und somit unschädlich gehalten wird.

Die Prognose ist nicht immer glimpflich

Unter Umständen kann es jedoch sein, dass der Tumor bereits ein stark fortgeschrittenes Level erreicht hat und eine intensive Behandlung nicht mehr vermeidbar ist. Hierbei erfolgt die Diagnose in aller Regel durch eine aufwändige Hirnbiopsie, bei der der Tumor zunächst lokalisiert wird. Anschließend überprüft der behandelnde Arzt die Größe des Tumors und das Ursprungsgewebe. Darüber hinaus wird der Patient auch nach seinem Allgemeinzustand befragt. Die Behandlung des Tumor stellt zumeist eine komplizierte operative Entfernung dar. Des Weiteren wird in der Praxis oftmals auch eine Bestrahlung oder Chemotherapie angewandt. Die WHO unterteilt Tumorerkrankungen im Gehirn in eine Vielzahl von Klassifikationen. Es ist jedem nahezulegen regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen, um bösartige Überraschungen zu vermeiden, die eine komplette Lebensplanung aus der Bahn werfen können. Solche Untersuchungen werden von der Krankenkasse bezahlt.