Was ist das Burnout Syndrom?

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Das Burnout-Syndrom entwickelt sich schleichend und wird erst dann von den Betroffenen erkannt, wenn dieser schon unter dem Burn Out leidet.

Burnout Syndrom – Ursachen

Die Erkrankten haben oft den Eindruck, dass sie zu wenig Freizeit für sich haben. Sie arbeiten mindestens 12 Stunden am Tag, haben durchaus auch Erfolgserlebnisse, doch sie sind immer mehr mit ihren Leben sowie Arbeitssituation unzufrieden. Sie haben ständig das Gefühl nur noch für ihre Arbeit zu funktionieren und bekommen kaum etwas dafür.

Symptomatik

Die Symptome beginnen damit, dass der Arbeitseinsatz allmählich nachlässt. Sie verspüren eine Art Reizbarkeit bis hin zu starker Aggression, haben das Gefühl ausgeliefert zu sein, nichts mehr geregelt zubekommen, sind innerlich ausgebrannt sowie leer, fragen sich nach den Sinn des Lebens, fühlen sich vom Partner, Freunden und Kollegen total missverstanden und ziehen sich immer weiter zurück. Sehr oft werden auch das Hobby vernachlässigt und Alkohol kommt ins Spiel.

Behandlung

Die Behandlung des Burnout-Syndrom wird der jeweiligen Lebenssituation des Erkrankten angepasst:

1. Erwartungen überprüfen: Sie sollten unrealistische Erwartungen runterschrauben. Erreichbare Ziele hingegen sollten klar definiert werden.
2. Pausen einplanen: Sie sollten für regelmäßige Pausen sorgen. Freizeitaktivitäten sollten fest im Terminplan eingebaut werden. Entspannungstraining wie Yoga oder Autogenes Training helfen Stress abzubauen.
3. Arbeitssituation verbessern: Sie sollten sich mit Kollegen besprechen, viele Aufgaben lassen sich im Team besser erledigen oder können an Kollegen weitergegeben werden.
4. Eine gesunde Ernährung, viel Schlaf und regelmäßige Bewegung stärken nicht nur das Immunsystem, sondern auch das Wohlbefinden.